Birnen-Riesling-Torte {Birne / Riesling / Mohn / Vanille}

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Seid dem wir in Frankfurt leben, ist das Rheingau unser persönlicher Weinkeller. Ich liebe die Besuche beim Winzer und die Chance alles vor Ort probieren zu können. Die Vorliebe für Riesling besteht schon seit mehreren Generationen in unserer Familie, wobei die Weine früher von der Mosel und nicht aus dem Rheingau stammten. Warum also nicht mal mit einem Riesling backen?

Sicherlich habt ihr schon mal eine Apfelweintorte gesehen oder probiert. Statt Äpfeln und Apfelwein habe ich mich heute für Birnen und Riesling entschieden, auch eine großartige Kombination, die ihr unbedingt probieren solltet! Der mürbe Boden und die Sahne runden die Kombi perfekt ab. Die Süße kommt vor allem aus den Früchten, die Zugabe von Zucker ist minimal. 

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 180g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Tl Mohn
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für den Birnenpudding

  • 1kg Birnen (nicht zu reif)
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 200ml Weißwein (Riesling aus dem Rheingau)
  • 175ml Birnensaft
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 El brauner Zucker

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • Bourbonvanillepulver

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig mit den Händen rasch einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Wein und Saft mischen,  einen Teil davon abnehmen und das Puddingpulver sowie den Zucker nach Anleitung anrühren. Den übrigen Saft mit den Birnen zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kochen lassen, bis die Birnen weich sind. Sie sollten allerdings nicht zerfallen. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren und noch eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. 

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Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem gleichmäßig dünn ausgerollten Mürbeteig auslegen. Den Pudding einfüllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 35 - 40 Minuten. Der Rand sollte goldbraun sein. 

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Den Kuchen erst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sollte der Kuchen noch warm sein, dann schmilzt die Sahne. Darum bereite ich ihn meist einen Tag vor dem Verzehr zu. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit gemahlener Vanille bestreuen und am Besten frisch servieren.

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Der Kuchen schmeckt wunderbar fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note, die ihm der Weißwein verleiht. Wir lieben diesen Kuchen und essen ihn besonders gerne im Spätsommer und zum Herbstanfang.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Kirschbuben {Mürbeteig / Kirschmarmelade / Puderzucker}


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Das Kuchenkind liebt Plätzchen und Cookies jeder Art, wobei Spitzbuben besonders hoch im Kurs stehen. Warum also das Lieblingsgebäck nur zu Weihnachten naschen? Vor allem weil es sich perfekt eignet um Mürbeteigreste zu verarbeiten. Mit frisch gekochter Süßkirschmarmelade sind sie der absolute Hit und auch optisch erinnern sie nicht wirklich an den Winter, den vielfältigen Ausstechern sei Dank! Auf gehts, bist du dabei?  

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Zutaten für die Buben

  • Mürbeiteig, z.B. von diesem Rezept oder von diesem Rezept
  • 2-3 El selbstgemachte Kirschmarmelade (oder gekaufte Marmelade)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den nur noch leicht kalten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Kekse ausstechen, wobei jeder zweite Keks ein Loch in der Mitte bekommt, damit die Marmelade später sichtbar ist.

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Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech für ca. 10 Minuten im Ofen backen. Sie sollten goldbraun sein, wenn sie aus dem Ofen geholt werden. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und mit Marmelade füllen. Die fertigen Kekse mit Puderzucker bestäuben uns servieren.  

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Die Kekse halten in einer kühlen Umgebung grundsätzlich 1-2 Wochen in einer luftdicht verschließbaren Blechdose. Erfahrungsgemäß verschwinden sie bei uns sehr viel schneller. Lasst sie euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Erdbeerkuchen {Erdbeere / Marmelade / Mürbeteig / Vanille}

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Ein Klassiker unter den Erdbeerkuchen darf hier natürlich auch nicht fehlen. Ein krosser, mürber Boden, eine dünne Schicht fruchtige Marmelade und viele viele Erdbeeren. So muss der klassische Erdbeerkuchen für mich sein, fruchtig und ausnahmsweise auch mal mit etwas Schlagsahne serviert. 

Der Kuchen ist einfach in der Herstellung, er benötigt nicht viele Zutaten und schmeckt einfach nur wunderbar. Wenn die Erdbeeren dann auch noch selbst gepflückt sind....es gibt nichts besseres!

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Zutaten für den Boden

  • 220g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 120g kalte Butter
  • 60g feiner Backzucker
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt
  • 1 kleines Ei
  • 2-3 El sehr kaltes Wasser
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zutaten für die Füllung

  • 2-3 El Erdbeermarmelade
  • 500g Erdbeeren
  • Tortenguss

Zubereitung

Aus zu den Zutaten für den Boden rasch einen Mürbeteig herstellen. Das funktioniert mit den Händen ganz wunderbar. Den Boden für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Den Mürbeteig rund ausrollen und eine Pie-Form damit auskleiden. Das Backpapier auf den Teig legen und mit den Hülsenfrüchten belegen. Das verhindert, dass der Boden beim Backen wellig wird. Den Boden für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die Form heraus nehmen und vorsichtig Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen. Die Hülsenfrüchte auskühlen lassen und in einem Glas lagern, man kann sie immer wieder verwenden. Den Teig nochmals für 5-10 Minuten goldgelb werden lassen. Den Boden kurz auskühlen lassen und aus der Form nehmen.  

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Den noch warmen Boden mit Erdbeermarmelade bestreichen und auskühlen lassen. Mit den geputzten und gewaschenen Beeren belegen und mit Tortenguss bestreichen. So bekommten die Früchte einen wunderschönen Glanz und halten etwas besser. Mit oder ohne Schlagsahne ein köstlicher Kuchen für das Kaffeestündchen, egal ob am Wochenende oder unter der Woche. Mit einer Kugel Eis, lässt sich aus dem Kuchen auch rasch ein herrlicher Nachtisch zaubern. 

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Habt eine köstliche Erdbeerzeit und lasst euch diesen Klassiker schmecken.

Eure Tine

Mango-Limetten-Kuchen {Quark / Limette / Mango / Vanille}

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Endlich wieder sonnige Tage, das tut so gut nach all dem Grau! Auch vom Kaffeetisch leuchtet uns heute die Sonne an, schaut das nicht wunderbar aus? Die Käsemasse ist mit Limetten und fruchtigem Mangopüree verfeinert und mit einem Mangospiegel verziert. Dadurch wird der Käsekuchen besonders cremig und schmeckt fruchtig und leicht!

Die Mango für diesen Kuchen sollte sehr reif sein, dann harmonierten die Aromen perfekt miteinander. Der Mürbeteig ist knusprig und süß, die Käsemasse fruchtig und erfrischend. Das Rezept stammt aus einem Sonderheft von essen & trinken (e&t Spezial, Sonderheft Nr. 3/2014, S. 144) Also, holen wir uns die Sonne auf die Kaffeetafel!

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Zutaten für den Boden

  • 1 Eigelb
  • 100g kalte Butter
  • 50g feinen Backzucker
  • 150g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiweiß

Zutaten für die Käsecreme

  • 2 Tl Abrieb von Bio-Limettenschalen
  • Saft von 3 Bio-Limetten
  • 1 reife Mango (ca. 380g)
  • 100g Butter
  • 1kg Magerquark
  • 250ml Schlagsahne
  • 3 kleine Eier
  • 150g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 3 El Mehl

Zutaten für die Dekoration

  • 1 Tl Puderzucker
  • evtl. 1 Tl AgarAgar
  • evtl. etwas gelbe Lebensmittelfarbe
  • evtl. einige kleine Baisers

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Boden mit Ausnahme des Eiweiß einen glatten Mürbeteig herstellen. Das funktioniert prima mit den Händen und erfordert keine weiteren Hilfsmittel. Sobald alle Zutaten gründlich verknetet sind, wird der Teig auf den mit Backpapier ausgelegten Boden einer Springform gedrückt. Die Springform sollte einen Durchmesser von ca. 26cm haben. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und bis zum Backen kalt stellen. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und sobald er die gewünschte Temperatur erreicht hat, den Boden für ca. 15 Minuten backen. Den Mürbeteig sofort nach dem Backen mit dem Eiweiß bestreichen und vollständig auskühlen lassen. Die Temperatur vom Backofen auf 160°C Umluft herunter schalten. 

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Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern lösen. Das Fruchtfleisch fein pürieren, ca. 1/3 mit etwas Limettensaft mischen und zur Seite stellen. Limettenschale, 7 El Limettensaft und das übrige Mangopüree mit dem Quark, der Sahne und den Eiern verrühren. Zucker, Vanillezucker und Mehl mischen und zu der Quarkmasse geben und alles gründlich unterrühren. Die Quarkmasse auf dem Mürbeteigboden gleichmäßig verteilen und für ca. 1 Stunde im Backofen backen. Sollte der Kuchen an der Oberfläche zu dunkel werden, kann man ihn gegen Ende der Backzeit abdecken.

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Ist der Kuchen goldgelb und leicht aufgegangen, dann ist er fertig gebacken und sollte in der Form auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen. Mit einem Messer den Kuchen vom Rand der Form lösen und die Form entfernen. Den Kuchen mit dem übrigen Mangopüree garnieren. Einen besonders schönen Glanz erhält man, wenn man 100ml Wasser mit 1 Tl AgarAgar nach Packungsangabe bindet. Das Wasser mit dem Mangopüree mischen und ggf. mit etwas Lebensmittelfarbe gelb färben. Die Mangomischung sollte rasch und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt werden.

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Den Kuchen ggf. mit Baisers dekorieren und mit Puderzucker bestäuben. Der Käsekuchen schmeckt frisch aber auch am folgenden Tag, wenn er etwas durchziehen konnte sehr gut. Lasst es euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Herz-Törtchen {Mürbeteig / Orangensahne / Meringue / Vanille}

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An dem Trend der "Number-Cakes" kommt man auf Instagram momentan einfach nicht vorbei. Die Törtchen schauen soooo verführerisch aus, sind liebevoll verziert und wirken wie filigrane Schönheiten, denen man „böse“ Kalorien fast nicht zutraut. Für mich symbolisieren sie vor allem eines, den Frühling. Zu Valentin finde ich, dass sie eine ebenbürtige Alternative zu all dem Rot bieten, dem ich durchaus nicht abgeneigt bin, aber es muss ja nicht immer Rot sein. Kurzum, ein kleines Herz-Törtchen in diesem Stil schien mir perfekt für den Tag der Liebenden. Sicherlich wird es im Laufe des Frühlings & Sommers noch mehr Törtchen dieser Art in der Kuchenwelt geben. 

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Meinen Lieblingsmürbeteig von Peggy Porschen, habe ich mit Orangensahne und herber Orangenmarmelade gefüllt und mit Obst und Meringue verziert. Schaut das nicht großartig aus?

Zutaten für die Böden

  • 200g Mehl
  • 100g feiner Zucker
  • 100g Butter
  • 1/2 Ei
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Orangencreme

  • 150g türkischen Joghurt
  • 50ml Orangensaft
  • Abrieb von einer Orangenschale
  • 1 Beutel Sofort-Geliermittel (für 250ml Flüssigkeit)
  • 200g Schlagsahne
  • 2 Tl San Apart
  • 1 El bittere Orangenmarmelade  

Zutaten für die Dekoration

  • Kumquats
  • Meringue-Tupfen
  • Melissen oder Minzblättchen
  • Physalis
  • Krokant
  • ggf. etwas essbares Blattgold

Zubereitung

 Für den Mürbeteig schmelze ich die Butter und füge Zucker und Ei hinzu. Mit einem Schneebesen so lange rühren bis der Zucker aufgelöst ist. Die Muttermischung in einer großen Schüssel zum Mehl und Salz geben und mit einem Teigschaber einen homogenen Teig herstellen. Eventuell mit den Händen noch einmal gründlich durchkneten und in Frischhaltefolie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 

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den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Teig 4-5 mm dünn ausrollen. Dazu eignet sich eine Silikonmatte. 12 große Herzen ausstechen und mit Hilfe eines kleinen Herzausstechers das Innere ebenfalls herzförmig ausstechen. Die Kekse für ca. 10 Minuten im Ofen backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Den übrigen Teig für kleine Herzen oder andere Kekse oder Tartlets verwenden.

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Für die Füllung die Sahne mit dem San Apart steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Joghurt, Orangensaft und Abrieb verrühren und die Gelatine nach Pachungsanleitung unterrühren. Sobald der Joghurt zu gelieren beginnt die Sahne unterheben und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Die Creme evtl. noch einen Moment im Kühlschrank anziehen lassen und dann gleichmäßig Tupfen auf die Herzen spritzen. Bei den unteren Hälften etwas Orangenmarmelade auf die Sahne geben und dann beide Hälften zusammen setzen. 

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Die Törtchen mit Obst, Krokant, Blättchen, den Meringue und ggf. dem Blattgold verzieren. Die Herzen sollten rasch verzehrt werden, da der Mürbeteig sonst seinen Crunch verliert. Sie halten aber im Kühlschrank auch ein bis zwei Tage.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Blutorangen-Bakewell-Tarte {Blutorange / Pistazie / Mandel / Vanille}

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Bakewell-Tarte ist ein englisches Gebäck, das als "Pudding" bezeichnet wird. Es besteht aus einem Mürbeteig, der traditionell mit einer Mandelmasse und Gelee gefüllt wird. Das Original habe ich ein bisschen abgewandelt und ihm mit Pistazien einen frühlingshaft gründen Akzent verliehen. Statt Gelee habe ich Blutorangenfilets auf die Mandelmasse gelegt. Die Blutorangen machen das Gebäck wunderbar saftig.   

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Das Rezept für den Mürbeteig stammt natürlich wieder von der wundervollen Peggy Porschen und ist mit Zitrone verfeinert. 

Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale

Zutaten für die Bakewell-Füllung

  • 100g Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier  
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 50g gemahlene Pistazien
  • 25g Mehl
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt

Zutaten für die Vollendung

  • Filets von 3-4 Blutorangen
  • 1 Tl Puderzucker

Zubereitung  

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den gut gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Boden und Rand der Form mit dem Teig auskleiden, der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Den übrigen Teig wie oben beschrieben verwenden.

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Für die Füllung die Orangen filetieren und etwas abtropfen lassen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach gründlich untermixen. Nun die trockenen Zutaten mit einem Teigschaber unterheben und die Füllung auf dem Mürbeteigboden verteilen. Die Orangen auf die Mandelmasse legen und die Tarte im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten backen. Die Tarte anschließend bei 175°C Unterhitze für weitere 10 Minuten fertig backen. 

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Die Tarte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine